Kooperation

Integrative Zahnmedizin

Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin, Zahntechnik, Kieferorthopädie, Oralchirurgie, Kieferchirurgie, Implantologie, Parodontologie, Orthopädie und Manueller Therapie wie Chiropraktik und Osteopathie.

Warum?

Zahntechnik: Zur Durchführung der Funktionell-Ästhetischen Zahnmedizin nach den Maßstäben einer bioästhetischen Zahnversorgung verlangt es eines speziell ausgebildeten, zertifizierten Zahntechnikers, der die Fachkenntnisse zur Umsetzung erworben hat. Wir verweisen diesbezüglich auf die spezielle Ausbildung für Zahntechniker in USA beim Dr. Robert Lee Institut für Bioästhetik.  Das Konzept funktioniert nur, wenn das Team Zahntechnik / Zahnarzt eine einheitliche Ausbildung haben und gemeinsam abschließen.

Kieferorthopädie: Zum Teil verlangt es für die funktionelle Idealisierung des Bisses Bewegungen der Zähne, die mit minimal invasiver KFO gelöst werden kann. Gerade bei der Durchführung einer begleiteten Schienentherapie sind solche Mikrobewegungen möglich, da die funktionelle Stabilisierung der Kiefergelenke und der anderen Zähne gegeben ist. Dazu bedarf es eines besonderen Sachverstandes des Kieferorthopäden hinsichtlich der Funktionell-Ästhetischen Zahnmedizin und ihrer restaurativen Spezialisierung.

Oralchirurgie: Bei Zahnverluste verlangt es die funktionelle Vervollständigung der Zahnreihe durch modernste Techniken hochwertiger Implantologie zu gewährleisten. Eine interdisziplinäre Zusammenarbait mit einem Oralchirurgen ermöglicht in der FZM die genau Positionierung der Implantate an die funktionell gewünschte Stelle.

 

Integrative Zahnmedizin und das “Cranio-Okklusal-Konzept” (C.O.K):

 

Das Cranio-Okklusal-Konzept (C.O.K): HWS-Röntgenbild-mittelDie Funktion und Form der Zähne, sowie die Kiefergelenksfunktion ist von der Halswirbelsäule nicht zu trennen! Eine Schlüsselstelle nehmen dabei die ersten beiden Halswirbel ein (Atlas & Axis). Die filigrane Bauweise des dritten und vierten Halswirbels ist verantwortlich für eine Stressweiterleitung bis zum siebten Halswirbel. Von dort aus kann auch die ganze Wirbelsäule bis zu den gewichtstragenden Beckengelenken (Iliosacralgelenken) betroffen sein. 

In der Amerikanischen Chiropraktik erwies die Forschung einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Funktion des Iliosacralgelenkes und der des Kiefergelenkes. So konnte das Wechselspiel zwischen Beckenstrukturen, Wirbelsäule und Kiefergelenken wissenschaftlich untermauert werden. Der bekannte Chiropraktiker Dr. George J. Goodheart (USA, Michigan, Detroit) hielt in einem Artikel 1977 bereits fest: “The TMJ is the most important point in the body!” (Das Kiefergelenk ist das wichtigste Gelenk im Körper).

Dieses Wissen kann heute Zahnärzten dienen, wie sehr ihre Maßnahmen sich auf den Rest des Bewegungsapparates auswirken und wie sehr Beschwerden oder Fehlfunktionen im Bewegungsapparat sich auf die zahnärztliche Behandlungen auswirken. Zahnärzte die dies nicht beachten, gehen davon aus, dass der Mensch nach dem Kopf aufhört. 

Das Cranio-Okklusal-Konzept (C.O.K) in der Funktionellen Zahnmedizin (FZM) berücksichtigt diagnostisch und therapeutisch die Auswirkung der Kiefergelenke und der Bisslage auf die Halswirbelsäule, sowie auf weitere Strukturen des Bewegungsapparates. Für eine sinnvolle interdisziplinäre Behandlung kann die Befundung eines erfahrenen Chiropraktikers nötig sein, um eventuelle Auswirkungen von den Zähnen auf das muskuloskelettale System auszuschließen oder dementsprechend zu beachten. 

Sehr häufig berichten Patienten selbst von Kopf-, Nacken-, und Rückenschmerzen. Orthopäden ziehen selten Zusammenhänge mit dem Kauapparat in Betracht. Das Cranio-Okklusal-Konzept verbindet die Fachdisziplinen der Zahnheilkunde mit Orthopädie, Physiotherapie, Osteopathie und Chiropraktik. Die Funktionell-Ästhetische Zahnmedizin gliedert sich in dieses Konzept der ganzheitlichen CMD-Behandlung an.